Psychotherapie

Bei fast jedem Menschen gibt es im Laufe des Lebens Phasen, in denen es zu psychischen Schwierigkeiten, Symptomen oder Leiden kommt. Dazu zählen zum Beispiel Depressionen, Ängste, Schlafstörungen, Krisen oder Suchtverhalten. Inzwischen wissen wir, dass Psychotherapie bei solchen Schwierigkeiten sehr gute Erfolge erzielt. Der Leidendruck kann gelindert, verkürzt oder gänzlich gelöst werden.

 

Im Zentrum meiner Praxis steht dabei nicht die Diagnose, sondern Sie als Mensch: Ihre Erfahrung, Ihr Erleben, Ihr Tempo. Ich sehe Psychotherapie als gemeinsamen Weg, auf dem Sie wieder in Kontakt kommen – mit sich selbst, mit Ihren Bedürfnissen und mit dem, was für Sie stimmig ist.

Psychotherapie kann helfen,

  • belastende Gefühle wie Angst, Traurigkeit oder innere Unruhe zu verstehen und zu verarbeiten,
  • wiederkehrende Muster in Beziehungen oder im eigenen Verhalten zu erkennen und zu verändern,
  • schwierige Lebensphasen – Verlust, Umbruch, Krise – zu durchleben und zu integrieren,
  • mehr Klarheit über eigene Bedürfnisse, Werte und Ziele zu gewinnen,
  • alte Erfahrungen, die noch nachwirken, aufzuarbeiten,
  • die Verbindung zu sich selbst und zum eigenen Körper wiederherzustellen,
  • Selbstvertrauen und innere Stabilität aufzubauen.

Veränderung geschieht dabei nicht durch bloßes Reden über Probleme, sondern durch echtes Erleben im Hier und Jetzt – im geschützten Rahmen der therapeutischen Beziehung.

 

Viele Menschen zögern lange, bevor sie sich Unterstützung suchen – aus der Vorstellung heraus, man müsse allein zurechtkommen, oder aus Sorge, was das über einen aussagt. Dabei ist der Schritt in die Therapie oft ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge, nicht von Schwäche.

 

Anders als ein Gespräch unter Freunden folgt Psychotherapie einem fundierten methodischen Rahmen und findet in einer vertraulichen, wertfreien Atmosphäre statt, die im Alltag selten zur Verfügung steht: mit ungeteilter Aufmerksamkeit, professioneller Begleitung und der Möglichkeit, Dinge auszusprechen und zu erforschen, ohne bewertet zu werden.

Meine Schwerpunkte

Lebenskrisen

Identität & Persönlichkeit

Soziale Herausfor-derungen

Trauma & Traumafolge-störungen

Beziehung & Liebe

Beruf & Arbeit

Sucht

Werte, Sinn, Spiritualität

Meine Methoden

Psychodrama

 

Die von mir hauptsächlich angewandte psychotherapeutische Methode ist das Psychodrama. Es ist ein Verfahren aus dem Bereich der humanistischen Psychotherapien, das zunächst als gruppenpsychotherapeutisches Verfahren entwickelt wurde und heute in vielfältigen Formen und Settings zum Einsatz kommt - in der Einzeltherapie, in der Paartherapie sowie in Familien- und Gruppentherapien. Die Arbeit im Psychodrama ist handlungs- und ressourcenorientiert und hat das Ziel, aktivierend zu wirken sowie eine gelingende Begegnung mit anderen Menschen sowie Spontaneität zu fördern. Es ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit zugelassene Psychotherapiefachrichtung, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.

 

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)

 

EMDR ist eine psychotherapeutische Methode zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Zunächst wurde diese für Monotraumata entwickelt. Mittlerweile ist ihre Wirksamkeit auch bei komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen (kPTBS) sowie bei anderen psychischen Erkrankungen - wie etwa bei Angst- oder Schmerzstörungen - belegt.

 

Hypnosystemische Traumatherapie

 

Die hypnosystemische Therapie verbindet Methoden der Hypnotherapie mit systemischen Therapieansätzen und Elementen des Psychodramas. In der Therapie werden Klient:innen dabei unterstützt, durch Fokussierung auf die eigenen Ressourcen eine Lösungstrance zu entwickeln. 

 

Brainspotting

 

Brainspotting ist eine psychotherapeutische Methode für die Arbeit mit Traumata. Es basiert auf dem Verständnis, dass Gedächtnisinhalte, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind, über die Blickrichtung aktiviert und bearbeitet werden können.

 

Schematherapie

 

Die Schematherapie ist innerhalb der Kognitiven Verhaltenstherapie entstanden und bedient sich Elementen aus verschiedenen Therapierichtungen (u.a. aus dem Psychodrama). Ein Schema beschreibt dabei tief verankerte Muster aus Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen und Körperwahrnehmungen, die in der Kindheit entstanden sind und unbewusst das Verhalten im Erwachsenenleben steuern.

Wann brauche ich eine Psychotherapie?

Hier finden Sie eine Liste des Öst. Bundesverbands für Psychotherapie (ÖBVP) mit Aussagen, die darauf hindeuten, dass eine Psychotherapie angezeigt ist:

  • Ich habe Schmerzen, Schlafstörungen, Schwindel, Herzrhythmusstörungen oder andere körperlichen Beschwerden und der Arzt kann keine körperliche Ursache feststellen.
  • Seit längerer Zeit halte ich mich nur noch mit Aufputsch-, Beruhigungs- oder Schlafmitteln (Psychopharmaka) aufrecht.
  • Ohne ersichtlichen Grund bekomme ich rasend Herzklopfen und Angst, dass ich sterben muss.
  • Ich habe Ängste, die mich belasten oder einschränken: z. B. vor dem Kontakt mit meinen Mitmenschen, vor Autoritäten, vor großen Plätzen, vor engen Räumen, vor Prüfungen.
  • Es plagen mich oft Gedanken, über die ich mit niemandem zu sprechen wage (Scham- und Schuldgefühle, Hassgefühle, Unzulänglichkeitsgefühle, das Gefühl, verfolgt oder fremdbestimmt zu werden etc).
  • Ich fühle mich antriebs- und lustlos, erschöpft oder ständig überfordert.
  • Ich bin oft niedergeschlagen und habe keine Freude am Leben.
  • Ich bin traurig und vereinsamt.
  • Ich befinde mich in einer belastenden Umbruchsituation (z. B. schwere Krankheit, Tod, Arbeitslosigkeit, Scheidung, Trennung, Unfall etc), die schwer zu bewältigen ist.
  • Ich denke manchmal an Selbstmord und/oder mein Leidensdruck ist so groß.
  • Ich lebe in einer Beziehung, die mich sehr belastet.
  • Ich fühle mich durch meine Kinder dauerhaft überfordert.
  • Ich habe wiederkehrend große Probleme im Kontakt mit anderen Menschen (z. B. am Arbeitsplatz).
  • Ich bin süchtig - nach Alkohol, Drogen, Essen, Hunger, Liebe, Spielen.
  • Ich fühle mich innerlich gezwungen, ständig dasselbe zu denken oder zu tun (z. B. zwanghaftes Waschen, Zusperren, Grübeln u.ä.), obwohl dies ein Leben sehr einengt.
  • Ich komme mit meiner Sexualität nicht zurecht.
  • Ich habe Angst vor Entscheidungen.

Rückerstattung & Verrechnung mit den Gesundheitskassen

Sie können die von mir ausgestellten Honorarnoten für eine Teilrefundierung bei Ihrer Gesundheitskasse einreichen. Je nach Kasse bekommen Sie einen Teil des Honorars rückerstattet.

Derzeit habe ich leider keine voll-finanzierten Krankenkassenplätze frei.

Da es schon eine Warteliste gibt, nehme ich diesbezüglich auch keine weiteren Anfragen auf.

Wenn Sie sich angesprochen fühlen und mehr erfahren möchten, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme für ein persönliches Erstgespräch.

Kontakt

+43 680 3235945

 

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