Bei fast jedem Menschen gibt es im Laufe des Lebens Phasen, in denen es zu psychischen Schwierigkeiten, Symptomen oder Leiden kommt. Dazu zählen zum Beispiel Depressionen, Ängste, Schlafstörungen, Krisen oder Suchtverhalten. Inzwischen wissen wir, dass Psychotherapie bei solchen Schwierigkeiten sehr gute Erfolge erzielt. Der Leidendruck kann gelindert, verkürzt oder gänzlich gelöst werden.
Im Zentrum meiner Praxis steht dabei nicht die Diagnose, sondern Sie als Mensch: Ihre Erfahrung, Ihr Erleben, Ihr Tempo. Ich sehe Psychotherapie als gemeinsamen Weg, auf dem Sie wieder in Kontakt kommen – mit sich selbst, mit Ihren Bedürfnissen und mit dem, was für Sie stimmig ist.
Psychotherapie kann helfen,
Veränderung geschieht dabei nicht durch bloßes Reden über Probleme, sondern durch echtes Erleben im Hier und Jetzt – im geschützten Rahmen der therapeutischen Beziehung.
Viele Menschen zögern lange, bevor sie sich Unterstützung suchen – aus der Vorstellung heraus, man müsse allein zurechtkommen, oder aus Sorge, was das über einen aussagt. Dabei ist der Schritt in die Therapie oft ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge, nicht von Schwäche.
Anders als ein Gespräch unter Freunden folgt Psychotherapie einem fundierten methodischen Rahmen und findet in einer vertraulichen, wertfreien Atmosphäre statt, die im Alltag selten zur Verfügung steht: mit ungeteilter Aufmerksamkeit, professioneller Begleitung und der Möglichkeit, Dinge auszusprechen und zu erforschen, ohne bewertet zu werden.
Psychodrama
Die von mir hauptsächlich angewandte psychotherapeutische Methode ist das Psychodrama. Es ist ein Verfahren aus dem Bereich der humanistischen Psychotherapien, das zunächst als gruppenpsychotherapeutisches Verfahren entwickelt wurde und heute in vielfältigen Formen und Settings zum Einsatz kommt - in der Einzeltherapie, in der Paartherapie sowie in Familien- und Gruppentherapien. Die Arbeit im Psychodrama ist handlungs- und ressourcenorientiert und hat das Ziel, aktivierend zu wirken sowie eine gelingende Begegnung mit anderen Menschen sowie Spontaneität zu fördern. Es ist eine vom Bundesministerium für Gesundheit zugelassene Psychotherapiefachrichtung, deren Wirksamkeit wissenschaftlich belegt ist.
EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
EMDR ist eine psychotherapeutische Methode zur Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS). Zunächst wurde diese für Monotraumata entwickelt. Mittlerweile ist ihre Wirksamkeit auch bei komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen (kPTBS) sowie bei anderen psychischen Erkrankungen - wie etwa bei Angst- oder Schmerzstörungen - belegt.
Hypnosystemische Traumatherapie
Die hypnosystemische Therapie verbindet Methoden der Hypnotherapie mit systemischen Therapieansätzen und Elementen des Psychodramas. In der Therapie werden Klient:innen dabei unterstützt, durch Fokussierung auf die eigenen Ressourcen eine Lösungstrance zu entwickeln.
Brainspotting
Brainspotting ist eine psychotherapeutische Methode für die Arbeit mit Traumata. Es basiert auf dem Verständnis, dass Gedächtnisinhalte, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind, über die Blickrichtung aktiviert und bearbeitet werden können.
Schematherapie
Die Schematherapie ist innerhalb der Kognitiven Verhaltenstherapie entstanden und bedient sich Elementen aus verschiedenen Therapierichtungen (u.a. aus dem Psychodrama). Ein Schema beschreibt dabei tief verankerte Muster aus Gefühlen, Gedanken, Erinnerungen und Körperwahrnehmungen, die in der Kindheit entstanden sind und unbewusst das Verhalten im Erwachsenenleben steuern.
Sie können die von mir ausgestellten Honorarnoten für eine Teilrefundierung bei Ihrer Gesundheitskasse einreichen. Je nach Kasse bekommen Sie einen Teil des Honorars rückerstattet.
Da es schon eine Warteliste gibt, nehme ich diesbezüglich auch keine weiteren Anfragen auf.